Hardware

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Lenkräder

G25

Das neue Logitech G25
Die Schaltkonsole des G25
Die drei Pedale des G25

Das neuste Lenkrad von Logitech bietet unter anderem 3 Pedale, eine H-Gangschaltung sowie echte Schaltwippen, starkes Force Feedback mit 2 Motoren sowie eine sehr gute Verarbeitung (Lenkradkranz aus Aluminium und Leder, Pedale aus Aluminium, kugelgelagert, ect.).

  • Drehwinkel: 40° - 900°
  • Kugelgelagert: Leiert nicht aus, sehr direkte, leichte und genaue Lenkung möglich.
  • 2 Force Feedback Motoren, dadurch stärkeres und schnelleres FF, kein "Zittern" in der Mitte
  • Abtastung: optisch (kein Verschleiß)
  • Gas-, Brems- und Kupplungspedale aus Edelstahl
  • 28-cm-Lederlenkradring
  • Extra Schaltkonsole mit 8 Buttons, Direktionales Pad und 6-Gang-Schaltung mit Rückwärtsgang
  • Buttons: 10 Buttons, Direktionales Pad (4 bzw. 8 zusätzl. Buttons), H-Schaltung (7 Buttons) bzw. Sequentieller Shifter (2 Buttons), 2 Schaltwippen. Insgesamt 23 bzw. 26 Tasten.
  • Auflösung: 16383 Schritte
  • Kann auch an der PS2 betrieben werden.
  • Preis: ab ca. 216 €
  • Hersteller Link

Driving Force Pro

Das Logitech Driving Force Pro
Das Innenleben des Logitech Driving Force Pro

Dieses Lenkrad von Logitech ist eigentlich für die Playstation 2 konzipiert – funktioniert dank USB aber auch problemlos am PC mit fast allen heutigen Rennspielen. Durch eine neue Bauweise erreicht das Lenkrad einen maximalen Ausschlag von 900° (240 Momo Racing), das sind ganze 2,5 Umdrehungen! Des weiteren ist das Lenkrad durch den optischen Sensor äußerst genau, die kugelgelagerte Lenkachse kann auch überzeugen. Preislich ist das Lenkrad sogar etwas billiger als das Momo Racing – daher die erste Wahl für alle die auch gerne ein bisschen mehr kurbeln wollen.

  • Drehwinkel: 40° - 900°
  • Kugelgelagert: Leiert nicht aus, sehr direkte, leichte und genaue Lenkung möglich.
  • Abtastung: Optisch (kein Verschleiß)
  • Buttons: 10 Buttons, Direktionales Pad (4 bzw. 8 zusätzl. Buttons), 2 Schaltwippen, Sequentielle Schaltung. Insgesamt 18 bzw. 22 Tasten.
  • Auflösung: 16383 Schritte
  • Kann auch an der PS2 betrieben werden.
  • Preis: ab ca. 59 € (Karstadt)
  • Hersteller Link

Momo Racing (schwarz)

Das Logitech Momo Racing

Das Momo Racing Lenkrad bietet starke und genaue Force Feedback Effekte sowie eine relativ solide Verarbeitung. Leider wurde schon des öfteren von Pedalproblemen berichtet. Da dieses Lenkrad aber für einen recht guten Preis erworben werden kann ist es bei vielen Fahrern beliebt, die nicht 900° Lenkradeinschlag benötigen.

  • Drehwinkel 240°
  • Kunststoff gelagert: Leiert nach einiger Zeit aus. Mittelpunkt und somit leichte FF Effekte nicht mehr spürbar (z.B. Wackeln auf dem Randstein)
  • Abtastung: Optisch (kein Verschleiß)
  • Buttons: 6 Buttons, 2 Schaltwippen, Sequentielle Schaltung. Insgesamt 10 Tasten.
  • Auflösung: 1024 Schritte
  • Preis: ab ca. 99 €
  • Hersteller Link

Vergleich Momo - DFP

Von der Verarbeitung sind beide gleich gut und machen einen relativ hochwertigen Eindruck, soweit das bei einem Plastik/Gummi Lenkrad möglich ist.

Das Momo hat einen größeren Durchmesser sowie einen dickeren Lenkradkranz. Desweiteren besitz es 2 Schaltwippen aus Plastik, während das DFP dort nur 2 kleinere Knöpfe hat. Die Wippen des Momos bieten sicher etwas mehr Rennsportfeeling und sind in hitzigen Situation leichter erreichbar, allerdings mache sie auch nicht den stabilsten Eindruck und können schon mal abbrechen. Dies kann wiederum bei den DFP Knöpfen nicht passieren.

Die Pedale sind bei beiden Lenkrädern größtenteils baugleich, weswegen auch beide massive Probleme haben mit dem sogenannten Logitech Bug. Dadurch lässt sich irgendwann das Gaspedal nicht mehr vollständig betätigen bzw. die Bremse bremst immer leicht. Es gibt für das DFP eine neuere Version mit verbesserten Potentiometern, die wesentlich weniger Probleme machen als die alten, aber auch nicht 100% fehlerfrei sind. Man sollte sich bei beiden Lenkrädern den Laden gut aussuchen, um im Garantiefall möglichst schnell Ersatz zu bekommen. Die neuen Pedale erkennt man an einem Aufkleber auf der Folie des Handbuchs, dort steht Rev.B (bei den alten Rev.A). Mittlerweile sollten beim DFP eigentlich keine Rev.A Pedale mehr im Umlauf sein.

Desweiteren hat das Momo ein weitläufiges Problem, dass nach einer gewissen Zeit die Mittelstellung nicht mehr zentriert ist. Allerdings gibt es dafür einen "off-center-fix", der dieses Problem wohl beheben soll.

Fazit: Das DFP ist zu empfehlen, da es das neuere und technisch fortschrittlichere Lenkrad ist und dazu noch über 20€ günstiger.

Grafikkarten

Um LFS auch mit vollem Fahrerfeld flüssig spielen zu können, sind 128 MB empfehlenswert. Des weiteren sollte die Grafikkarte „Hardware Vertex Shading“ unterstützen, Onboard Grafikkarten eignen sich also eher weniger.

Generell reicht eine Grafikkarte der Klasse GeForce 4 Ti oder ATI Radeon 9000er bereits aus, um eine gute Performance zu erzielen. Bei schnelleren Modellen kann zusätzlich Anti Aliasing und Anisotrope Filterung aktiviert werden, um die Darstellungsqualität zu verbessern.

Multi Monitor

LFS mit drei Monitoren

Das Sichtfeld von einem normalen Computermonitor ist im Vergleich zur Realität deutlich eingeschränkt. Neben einem verminderten Geschwinidgkeitsgefühl bleibt dadurch auch die Übersicht bei Überholmanövern auf der Strecke. Dieses Manko lässt sich durch die Verwendung von drei Minitoren beheben. Die Firma Matrox bietet dafür drei Produkte an:

Matrox Parhelia

Diese Grafikkarte von Matrox ermöglich den Anschluss von drei Monitoren. Da die Karte schon etwas in die Jahre gekommen ist, kann man keine super Performance erwarten – für LFS reicht es jedoch aus. Der Vorteil ist, dass man diese Karte bereits für zweistellige Beträge bei eBay kaufen kann.

TripleHead2Go

Hierbei handelt es sich um eine kleine Box, die an jede normale Grafikkarte angeschlossen kann. Sie splittet das Signal auf 3 VGA Kabel auf und erlaubt so den Anschluss von 3 Monitoren. Preislich deutlich teurer als z.B. eine gebrauchte Parhelia, dafür ist die Performance durch die Möglichkeit High-End Karten zu verwenden deutlich besser.

SoftTH

SoftTH ist eine sehr praktische und kostenlose Software, die sich in DirectX einklinkt und ebenfalls ein Anzeige auf drei Monitoren erlaubt. Vorraussetzung sind drei Monitoranschlüsse am Computer. Man kann das zum Beispiel durch eine Onboard-Grafikkarte zusammen mit einer PCIe-Karte erreichen. Die schnellere Karte berechnet das komplette Bild und dann wird das Bild auf die andere Grafikkarte übertragen bzw. auf die drei Monitore verteilt.

Sound

Da LFS ein eigenes Soundsystem verwendet, macht die verwendete Soundkarte keinen großen Unterschied in der Soundqualität. Allerdings kann eine gute Soundkarte die Geschwindigkeit positiv beinflussen, da der Prozessor weniger Rechenarbeit übernehmen muss. Headsets sollten wenn möglich an die Soundkarte angeschlossen werden, da USB Headsets den Prozessor zusätzlich belasten.

Prozessor + RAM

LFS ist generell sehr CPU intensiv, daher lohnt es sich hier aufzurüsten. Besonders bei Online Rennen mit 20 Spielern wird der Prozessor äußerst gefordert. Es sollten also mindestens 2 Ghz sein. „Billig“-Varianten wie Celeron sind nicht zu empfehlen, da sich der kleinere Zwischenspeicher (Cache) bei rechenintensiven Spielen wie LFS negativ auswirkt.

Beim RAM reichen 256 MB aus, wenn viele Programme im Hintergrund laufen sind 512 MB empfehlenswert. Durch die Verwendung von Marken Modulen mit niedriger Zugriffszeit (CS 2) kann die Geschwindigkeit ein wenig erhöht werden.

Motion Simulator

Der Cyber Seat Motion Simulator

Cyber Seat

Der CyberSeat ist relativ kompatker Bewegungssimulator. Die virtuellen g-Kräfte werden dabei direkt auf den Sitz übertragen und ermöglichen so ein realistisches Fahrgefühl. Besonders auf der holprigen South City Strecke sehr beeindruckend!

http://www.cyberseat.co.uk/

301

Sozusagen die XXL Version des Cyber Seats. Deutlich teurer bietet der 301 durch drei Freiheitsgrade jedoch ein deutlich realistischers Fahrgefühl. Auch die erzielten Beschleunigungswerte sind deutlich höher.

http://www.force-dynamics.com